FAQ

Gehen durch das Projekt Grünflächen verloren?

Das Projekt soll auf einer bestehenden und bereits seit dem Jahr 1989 weitgehend versiegelten Beton- und Kiesfläche der alten Freianlage realisiert werden und stellt somit keinen Eingriff in (schützenwerte) Natur dar. In den Hangbereich und in die kartierten Biotope im Umkreis der alten Beton-Freianlage wird laut Planung und Umweltgutachten ausdrücklich nicht eingegriffen.
Zudem wird auf dem Dach des geplanten Neubaus – anstelle der bisher nur von grauem Beton und Kies bedeckten Fläche – eine neue Grünfläche mit ca. 650 m2 geschaffen, die als Bienen- und Insektenweide dienen wird.

Wird die Frischluftschneise durch den Neubau beeinträchtigt?

Der Neubau erstreckt sich in vergleichbaren Dimensionen wie die bestehende Beton-Freianlage. Die Höhe der geplanten Bebauung wird wesentlich niedriger als die bestehende Halle und sogar nicht einmal höher als die Türme der alten Beton-Freianlage. Dadurch stellt die geplante Modernisierung kein zusätzliches Strömungshindernis für den Luftaustausch und die Frischluftzufuhr im Stadtbezirk dar.

Wäre es sinnvoller, die bestehende Beton-Freianlage zu erhalten und zu verbessern?

Die alte Beton-Freianlage ist bereits 30 Jahre alt und entspricht nicht mehr den technischen und klettersportlichen Anforderungen.

Trotz intensiver Bemühungen wurde keine technisch akzeptable Lösung gefunden, um die massiven Betonwände in eine Modernisierungsmaßnahme integrieren zu können.

Die Besucher wünschen zusätzliche Bouldermöglichkeiten, die bei jedem Wetter nutzbar sind. Dies ist an der bestehenden Beton-Freianlage nicht möglich.

Werden Bäume gefällt?

Die Bäume auf der Westseite der Anlage können fast alle erhalten werden. Vom gesamten Baum- und Strauchbestand zwischen Parkplatz und der Beton-Freianlage müssten lediglich zwei (kleinere) Bäume zwischen den beiden Anlageteilen gefällt werden, um die Fläche für Baumaßnahmen zugänglich zu machen. Im Gegenzug werden – je nach Zustimmung der benachbarten Sportvereine – bis zu 10  neue Bäume auf dem Gelände der Kletter- und Boulderanlage nachgepflanzt. Die alten Weiden auf der Ostseite bleiben bestehen und dienen weiterhin als Schattenspender für den erneuerten Spielplatz.

Gibt es Lösungen bezüglich der Parkplätze?

Leider werden die vor der Kletteranlage zur Verfügung stehenden Parkplätz oft fremdbelegt z. B. durch Dauerparker. Der Stadtrat hat daher eine neue Parkraumbewirtschaftung beschlossen, die jetzt noch umgesetzt werden muss. Für den Parkplatz der Kletterhalle bedeutet dies eine Einführung einer Parkscheibe und für die umliegenden Straßen ein Anwohnerparkgebiet. Falls Ihr weitere Anregungen habt, freuen wir uns über Eure Nachricht.

Wie kann man die Anlage noch attraktiver für Radfahrer machen?

Aus den aktuellen Umfragen ergibt sich, dass bereits jetzt rund 64 % der Besucher mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Geplant sind mit dem Neubau deutlich mehr Fahrrad-Stellflächen zu errichten sowie eine E-Bike- Ladestation.

Gibt es durch den Neubau weiterhin gute Outdoor-Möglichkeiten?

Nach der Modernisierung wird mehr Fläche zum Bouldern an der frischen Luft geboten. An der Westwand des Neubaus entsteht ein überdachter 40 m langer Outdoor-Boulderbereich mit Traversen. Der Bereich hat Abendsonne und ist durch die Überdachung auch bei Regenwetter nutzbar, was bisher selbst am sogenannten „Schrein“ nicht möglich war.

 

Erneuerung Kinderspielplatz
Kinder können sich auf einem erneuerten Spielplatz, der mit Wippe, Slackline, Trampolin und gemütlichen Sitzgruppen ausgestattet wird, an der frischen Luft austoben. Die bestehenden Weiden (Bäume) bleiben als willkommene Schattenspender stehen.

Outdoor-Übungsklettersteig
Auch ein bislang im Stadtgebiet München nicht (bzw. nur äußerst begrenzt) vorhandener Ausbildungs- und Übungsklettersteig zum Erlernen der notwendigen Kenntnisse zur sicheren Begehung von Klettersteigen ist im Outdoor-Bereich vorgesehen.

Sturzstand

Erheblich zur Sicherheit beitragen wird der neue Sturzstand an dem Gruppen die Möglichkeit haben werden das Stürzen zu üben und das jeweilige Sicherungsvermögen zu optimieren.

 

Neue Kletterwände
An der Ostseite des Neubaus entstehen Outdoor rund 430 m2 Kletterwände mit sanften Neigungen für Familien, Kurse und Breitensportler.

Wird die Anlage durch die Modernisierung barrierefrei zugänglich sein?

Durch Rampen und einen Aufzug, der im Treppenhaus des Neubaus eingebaut wird, ist zukünftig ein barrierefreier Zugang zur gesamten Anlage des DAV Kletter- und Boulderzentrums München-Süd möglich. Dadurch entfällt der bisher recht umständliche Zugang über das Nachbargebäude und den Sportplatz. Von der Barrierefreiheit profitieren Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen genauso, wie auch Familien mit Kinderwägen

Wieviel kostet das Projekt und wie wird es finanziert?

Die Kosten liegen derzeit bei einem mittleren, einstelligen Millionenbetrag. Die Finanzierung setzt sich aus Eigenmitteln, Fremdmitteln (Hausbank), einem Zuschuss der Landeshauptstadt München und des DAV Bundesverbands zusammen.

Werden die Eintrittspreise in der nächsten Zeit steigen?

Eine Erhöhung der Eintrittspreise ist nach derzeitigem Stand (01.09.2019) nicht vorgesehen.

Steigt der DAV-Mitgliedsbeitrag dadurch?

Der Trägerverein für die Kletteranlage in Thalkirchen ist ein eigener eingetragener gemeinnütziger Verein. Die einzelnen Mitgliedssektionen des Trägervereins sind wirtschaftlich unabhängig und treffen ihre Entscheidungen eigenständig.

Für weitere Fragen und Anregungen schreib uns doch.